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Wie schützen wir unser Kind am besten vor der Gefahr des sexuellen Missbrauchs?Aus dem Erziehungsratgeber Das sollten Sie zunächst zum Thema "sexueller Mißbrauch" wissen:Die Gefahr, Opfer von sexuellen Übergriffen zu werden, ist geringer bei Kindern, die
In den weitaus meisten Fällen von sexuellem Missbrauch stammen die Täter aus der Verwandtschaft oder dem Bekanntenkreis des Opfers. Aufgrund dieser Erkenntnisse und zahlreicher Forschungsergebnisse legen wir Ihnen folgende Erziehungsratschläge ans Herz, die helfen sollen Ihr Kind stark zu machen. Das ist die beste Prävention gegen sexuelle Annäherungen und Übergriffe: Stärken Sie Ihr Kind gegen sexuellen Missbrauch.Nehmen Sie ihm Entscheidungen nicht ab!Wo immer es möglich ist, lassen Sie Ihr Kind mitreden und mitentscheiden: "Was meinst du, welche Schuhe sollten wir kaufen?" In Situationen, wo Fehlentscheidungen nicht folgenschwer sind, geben Sie zwar Ratschläge, lassen dann aber das Kind selbst entscheiden. Seien Sie hinterher nicht hämisch, wenn es nicht die beste Wahl getroffen hat: „Na siehst du, ich habe es ja vorher gewusst!“ Es lernt von selbst durch die natürlichen Folgen seiner Handlungen: "Ich meine zwar, dass du Hunger haben wirst, wenn du das Butterbrot nicht mitnimmst – aber wenn du es unbedingt nicht mitnehmen willst, o.k., probier es, vielleicht bekommst du keinen Hunger." Nehmen Sie die dem Kind vielen kleinen Entscheidungen, die im Laufe des Tages zu fällen sind, nicht ab. Nehmen Sie sich die Zeit, immer wieder die sinnvollen Handlungsalternativen zu nennen: "Einen Pullover musst du schon anziehen, denn es ist draußen sehr kalt – möchtest du lieber den blauen oder den roten?" Lassen Sie Widerworte zu!Lassen Sie Widerworte zu - begründen Sie Ihre Entscheidungen und regen Sie das Kind an, Gründe für seine Wünsche zu formulieren: "Ich bin sicher, dass jetzt nicht mehr genug Zeit ist, mit Ingo zu spielen; in einer halben Stunde gibt es Mittagessen und dann bist du ganz traurig, wenn ich dich dann schon wieder rufe. Können wir uns denn irgendwie einigen?" Kommen Sie dem Kind entgegen, wenn es gute Gründe für seine Handlungen hat. Wenn Sie sich gegen den Willen des Kindes durchsetzen müssen, sprechen Sie später ruhig über die Situation. Machen Sie deutlich, dass zwischen Ihnen nicht der Zwang des Stärkeren herrscht, sondern der „zwanglose Zwang“ eines guten Argumentes: "Lass uns noch einmal über den Streit reden, den wir heute Früh hatten. Ich habe gemerkt, dass du sehr enttäuscht warst. Aber ich bitte dich zu verstehen, dass ich nicht anders entscheiden konnte." Fördern Sie Selbstbewusstsein und Selbständigkeit!Behandeln Sie es bei Entscheidungen immer so, als sei es schon reifer, als es wirklich der Fall ist. Lassen Sie es mitsprechen wie einen gleichberechtigten Partner. So fördern Sie sein Selbstbewusstsein und seine Selbstständigkeit: "Gut, dass ich jemanden habe, der mitdenkt." Aus dem Erziehungsratgeber
Lassen Sie Fehler zu!Machen Sie grundsätzlich deutlich, dass auch Erwachsene Fehler machen, dass ihr Handeln nicht immer gut ist und sie nicht immer Recht haben. Kinder dürfen Erwachsene auch auf Irrtümer und Fehlentscheidungen hinweisen. Scheuen auch Sie sich nicht, andere Erwachsene auf offensichtliche Fehler hinzuweisen; und geben Sie somit Ihrem Kind immer ein gutes Beispiel: "Das finde ich aber nicht richtig, dass Sie den Müll einfach auf die Straße werfen." Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es über seinen Körper selbst bestimmt!Besprechen Sie mit dem Kind, dass es ein Recht darauf hat, selbst zu bestimmen, was mit seinem Körper geschieht. Es soll selbst entscheiden, ob es berührt, liebkost, gestreichelt, geküsst werden möchte. Überreden Sie es nicht, Liebkosungen, die es als unangenehm empfindet, hinzunehmen. Drängen Sie es nicht mit Bemerkungen wie: „Opa mag dich doch so gern.“ Besser: "Wenn du nicht magst, dass dir jemand ein Küsschen gibt, darfst du es gerne sagen. Das muss dann jeder akzeptieren." Üben Sie mit dem Kind ein, wie es sich verhalten kann, wenn ihm die üblichen Liebkosungen nicht recht sind: "Ich möchte nicht gedrückt werden. / Ich mag jetzt nicht schmusen, jetzt jedenfalls nicht." Erklären Sie den Verwandten und Bekannten,
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Dies sind die 10 häufigst gestellten Fragen, mit denen Eltern sich immer wieder an uns und an die Erzieherinnen wenden, mit denen wir zusammenarbeiten.
Sexueller Missbrauch: Wie schützen wir das Kind vor sexuellen Übergriffen?
Fernsehkonsum: Wie kann unser Kind fernsehen?
Sprachprobleme: Müssen wir uns Sorgen machen?
Sexualerziehung: Sexuelle Aufklärung - Wie und ab Welchem Alter?
Tod: Wie erklären wir Tod uns Sterben unserem Kind?
Unser Kind ist ein kleiner Tyrann: Was sollen wir tun?
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